Strandfund für die Wissenschaft

Manchmal kann man im Wasser oder am Strand kleine Holzstücke entdecken, die beschriftet sind. Es ist nicht der übliche Müll, sondern Teile eines Forschungsprojektes der Universität Oldenburg. Diese Holzstücke werden im Wasser ähnlich transportiert wie Plastikmüll. Deshalb haben Wissenschaftler sie ins Wasser gekippt. Nun möchten sie Wissen, wo ihre Holzstücke abbleiben. Wer also eines findet, sollte die Forscher informieren.

HolzstückPlastikmüll

Fotos: Michael Hillmann

Bitte Abstand halten

In diesem Jahr haben viele Seehunde den Südstrand in Wilhelmshaven genutzt, um sich an die Steinkante zu legen. Es waren ausgewachsene Tiere, die nur ein Päuschen gemacht haben, wie auf dem Foto, aber auch Heuler, die ihre Mutter verloren hatten.

Das Wichtigste: Halten Sie unbedingt Abstand! Die Seehundaufzuchtstation empfielt 300 Meter, mindestens sollten Sie am Südstrand auf die Deichkrone ausweichen. Erstens brauchen die Tiere ihre Ruhe, und zweitens sind es Wildtiere, die ein kräftiges Gebiß besitzen.

Hundebesitzer: Für Eure Lieblinge ist ein Kontakt mit einem Seehund gefährlich, nehmt Euren Hund unbedingt an die Leine! Ein Hund, der neugierig an einem Seehund schnuppert, kann nicht nur gefährlich gebissen werden, sondern sich auch anstecken. Es gibt Krankheiten, die sowohl Seehunde als auch Hunde bekommen können. Staupe ist die bekannteste ansteckende Krankheit. Es geht also nicht nur um den Schutz eines Wildtieres, das unseren Respekt und unsere Rücksicht braucht, sondern auch um die Gesundheit Deines Hundes!

Wenn der Eindruck entsteht, es geht dem Tier nicht gut, sollte man bei der Seehundaufzuchtstation in Norddeich anrufen: Tel. 04931-973330. Vor Ort kümmert sich die Nationalparkverwaltung (Tel. 04421 9110) und Leute von der Facebook-Gruppe Jadewale um die Seehunde.

ImkeZwochHeuler

Diese Heuler brauchten Hilfe und wurden von der Seehundaufzuchtstation abgeholt.

Fotos: Imke Zwoch

Obstwiesen in Wilhelmshaven

Seit vielen Jahren engagiert sich die Stadt Wilhelmshaven für den Erhalt alter Obstwiesen und legt neue Flächen mit alten Obstsorten an. Viele Tiere, die auf intensiv genutzten landwirtschaftlichen Flächen nicht mehr vorkommen, finden auf Obstwiesen einen Lebensraum.

Die Obstwiesen in Wilhelmshaven tragen auch dazu bei, alte Obstsorten zu erhalten. Im Supermarkt findet man nur noch wenige verschiedene Äpfel. Von noch etwa 2.000 Apfelsorten, die erhalten sind, werden nur gut 20 kommerziell angebaut.

Die Stadt hat eine Broschüre mit dem Titel  „Obstwiesen in Wilhelmshaven – lebendig, kostbar, köstlich“ herausgegeben. Auf 36 Seiten erfährt man Wissenswertes über die ökologische Bedeutung von Obstwiesen und vom Wert alter Sorten. Hier findet man auch Informationen, wo man für den Privatgebrauch Obst pflücken darf. Beim Amt für Umweltschutz und Bauordnung, Freiligrathstraße 420 kann man die Broschüre kostenlos bekommen.

Titel

Sie können sich die Broschüre auch als pdf-Datei herunterladen: ObstwiesenBroschüre