„Inselvorkommen“ auf Festland

Im Jahre 2002 wurde der Bordumer Busch zum ersten Naturschutzgebiet in Wilhelmshaven erklärt. Das zweigeteilte Areal hat eine Größe von 34 ha. Für das Gebiet gibt es ein Betretensverbot.
Ein seltener Blick von außen fand jetzt durch eine Amphibienkontrolle auf den angrenzenden Straßen statt.
Zahlreiche Erdkröten und Grasfrösche wanderten über die Straßen zu ihren Laichgewässern. Zusätzlich wurden einige Teichmolche und -als neues Highlight in Wilhelmshaven- Bergmolche festgestellt.

Bergmolch komprimiert

Foto: Klaus Börgmann
Bisher gab es nur (3) Einzelfunde des Bergmolchs in Wilhelmshaven, nun wurde diese Art an mehreren aufeinanderfolgenden tagen beim Wandern mit einem lokalen Bestand nachgewiesen und fotografisch belegt. Diplom-Biologe Torsten Troschke, Wilhelmshavener Amphibienexperte, überprüfte und bestätigte den Hinweis.
Der Bergmolch ist eine in Deutschland weit verbreitete Art, kommt jedoch im Norden von Deutschland nur vereinzelt vor. Mit den jetzigen Beobachtungen wurde ein neues und bisher nicht bekanntes „Inselvorkommen“ dieser Art im Norden von Niedersachsen entdeckt.