Saatkrähe
Saatkrähe
Foto Ewa Urban
Die schwarzen Krähen unterscheiden sich von den häufigeren Rabenkrähen durch einen nackten und daher grau wirkenden Schnabelgrund und sind daran leicht zu erkennen. Sie brüten in Kolonien und sind sehr ruffreudig. Beides hat ihnen nicht nur Freunde eingebracht. Obwohl diese Vögel gefährdet sind, werden sie verfolgt und die Horstbäume immer wieder abgeholzt. In der Stadt ist es der Lärm und der Kot, die Menschen gegen sie aufbringen, in der Landschaft befürchten Landwirte Schäden durch Fressen des ausgesäten Getreides. Auch wenn der Name Saatkrähe dies nahelegt, besteht ihre Hauptnahrung aus Wirbellosen und Sämereien. Regenwürmer, bodenbewohnende Insekten und deren Larven, aber auch Mäuse werden gerne gefressen.



