Zurück zu den Wurzeln

Der Stadt Wilhelmshaven ist es gelungen, Fördermittel für die Wiederherstellung des Stadtparkes aus denkmalpflegerischer Sicht nach alten Plänen von Leberecht Migge einzuwerben. Dabei geht es natürlich nicht darum, gewachsene Strukturen zu zerstören, sondern Elemente der ursprünglichen Planung wieder herzustellen, wo dies schonend möglich ist. 2022/25 wurde das Projekt realisiert.

Leberecht Migge hatte Platanen westlich des Bootshauses pflanzen lassen. Diese sind im Laufe der Jahre verschwunden. Sie wurden neu gepflanzt.

Früher
Foto Stadtarchiv Wilhelmshaven

Heute
Foto Maria Röbbelen

Nach den Plänen von Leberecht Migge befand sich ein Rondel im Birkenwäldchen hinter dem Bootshaus. Dieser Weg um ein Rondel wurde wieder hergestellt. Blühpflanzen sollen das ganze Jahr Insekten als Nahrung dienen. Aus Sicht des Denkmalschutzes war es sicher sinnvoll, dieses Gestaltungselement wieder herzustellen. Aus Naturschutzsicht war es bedauerlich, dafür einen eingewachsenen Gehölzbestand zu opfern.

Rondell im ehemaligen Birkenwäldchen
Foto Maria Röbbelen

Blüten im Rondell
Fotos Maria Röbbelen

Das Ufer des Kanals bröckelt immer mehr, wo nicht Erlenwurzeln den Rand stabilisieren. Bei der Umsetzung der Planungen von Migge hat man damals zur Schaffung der Uferkante Tropenholz genutzt, was sich heute aus Natur- und Klimaschutzgründen verbietet. Aber auch heimische Hölzer wie Lärche halten lange. So wird das Ufer damit neu befestigt. 

Uferabbruch am Kanal
Fotos Maria Röbbelen

Neu befestigtes Ufer
Foto Stadt Wilhelmshaven

Großer Beliebtheit bei Kindern erfreut sich der neue Spielplatz. Neben klassischen Elementen wie Rutsche und Schaukel, können sich die Kinder mit Wasserspielen, Trampolin und verschiedenen Klettergelegenheiten austoben.

Spielplatz
Fotos Maria Röbbelen